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Die Firmen Chronologie

 

 

2017 - Kapazitätserweiterung des Lagers

 

Die Lagerkapazitäten der Fliesen Welscheit GmbH wurden einen Erweiterungshallenbau nahezu verdoppelt. Eine großangelegte Neuheiten Offensive erhöht das Lagersortiment aus dem bereich "Mosaik" im Jahr 2016 auf 900 verschiedene Sorten. Im Jahr 2017 wird das lagergehaltene Sortiment durch weitere Neuheiten die Grenze zu 1.000 verschiedenen Mosaiken überschreiten. Der europaweite Vertriebsausbau führt dazu, dass aktuell alle Länder der EU sowie Island/Nowegen und die Schweiz beliefert werden.

Hierbei werden wir durch neue Landespartner aus dem Vertrieb nunmehr auch in Dänemark, Italien, den Niederlanden, Polen, Tschechien und der Slowakei unterstützt.

 

2014 - Die operative Geschäftsübernahme


Seit Juni 2014 führt nun Martin Welscheit - der bis zu diesem Zeitpunkt als Betriebswirt und Einkäufer bereits 25 Jahre Berufserfahrung in der Industrie sammeln konnte - die Geschicke der Firma Fliesen Welscheit GmbH strategisch und operativ fort.

Jahrzehntelange Lieferbeziehungen und eine starke vertrauensvolle langjährige Partnerschaft zu den Kunden,
   gewährleisten heute eine umfangreiche Kollektion
     aus hochwertigen Materialien und aktuellen Trends mit über 600 Sorten.
     Eine kundenorientierte Logistik ermöglicht eine europaweite schnelle Belieferung und reduziert
     gleichzeitig die Lagerhaltung des Kunden.Bestellungen die bis 12:00 Uhr eingehen, werden noch taggleich versandt.

 

2005 - Der Umzug nach Drensteinfurt ins Münsterland

 


Im Jahre 2005 erfolgte der Umzug nach Drensteinfurt. Mit einer günstigen Anbindung zur A1 + A2, fand sich hier logistisch ideale Firmenstandort.

 Sukzessive wird nun der Lieferservice verbessert und der Kundenwunsch nach bedarfsgerechter Lieferung (mattenweise) umgesetzt.

 

 

1988 - Der Umbruch und die Entstehung der "Fliesen Welscheit GmbH"

 

Im Jahr 1988 stieg die nächste Generation ins Unternehmen ein. Hieraus resultierte eine Neugründung von 2 unabängigen Vertriebstöchtern.

Den Mosaikhandel führte Herr Heinz Welscheit zusammen mit seinem Sohn Martin Welscheit weiter. Die Produktion und Verkauf von Blumenhockern und Couchtischen führte der Bruder mit dessen Sohn bis 1997 weiter.

In den 90'er Jahren waren Mosaike jedoch nur noch gering nachgefragt und Herr Martin Welscheit entschloss sich daher das operative Geschäft seinem Vater zu überlassen.

Er hat 25 Jahre im Hintergrund gewirkt und seine Karriere in der Industrie im Bereich Einkauf/Logistik weiterverfolgt.

Seit Anfang 2000 wächst das Interesse an der Vielfalt und der damit verbundenen Gestaltungsmöglichkeiten von Mosaik.

Das Sortiment wird seit dieser Zeit umfangreich erweitert und umfasst Stand heute (2015) 600 lagergeführte Sorten. Im Jahr 2005 erfolgte daher ein Umzug aus Meinerzhagen nach Drensteinfurt.

 

1967 - Errichtung der Firmenzentrale und des Produktionsstandortes

 


Nebst Vertrieb von Mosaik entwickelte sich parallel auch die Produktion von Blumenhockern und Couchtischen, welche mit Fliesen aus Italien bestückt wurden.
So wurde 1967 von der Firma HuH Welscheit eine eigene Firmenzentrale mit Sitz in Meinerzhagen gebaut. Bestehend aus 2 Hallen a 800m² mit einer Gesamtfläche von 1600 m². Genutzt wurden Sie als Lager und Produktionsfläche. Ein weiterer Raum wurde zur Ausstellung von Fliesen und Mosaik genutzt.

 

Das stetige Wachstum der Firma, der Erfolg der handgefertigten Produkte und der Verkauf von Mosaik führte zu einer Entwicklung der Angestellten bis Ende der 60'er Jahre auf etwa 80 Mitarbeiter. Rund 40 davon waren angestellte Schreiner, deren Hauptaugenmerk auf der Tischfertigung lag.

 

 

1964 - Die erste Asienreise und die Expansion


Der erste Flug ins ferne Asien ging im Jahre 1964 nach Japan. Das Flugticket kostete seinerzeit noch über 5000 D-Mark.

Die Tickets waren noch eine solche Rarität, dass sie von Köln per Kurier nach Meinerzhagen geliefert werden mussten. Normale Reisebüros konnten solcherlei Papiere nicht ausstellen.

Am Flughafen in Japan begrüßte die Lufthansa noch jeden Passagier einzeln: "Können wir Ihnen irgendwie behilflich sein?", da solche Flüge extrem selten waren.

Der Aufenthalt in Japan selbst, dauerte etwa 3 Wochen an.
Mit dem Superschnellzug "Schinkansen" ging es in nur 2 Stunden 400 Kilometer innerländisch weiter. Man beachte: Wir befinden uns immernoch in den 60'ern!
So wuchs und wuchs das Mosaikgeschäft stetig weiter. Wo einst nur klassische "Do It Yourself" Bastelgeschäfte ein Interesse hatten, summierten sich auch nun die Anfragen von Fliesenfachgeschäften. Als Folge wurde ein Vertreternetzwerk aufgespannt und für Großhändler in Berlin sogar eigene Lager eingerichtet.

 

 

1962 - Die Entdeckung des Japan Mosaiks

 

Im Jahr 1962 erfolgte die Gründung der Firma HuH Welscheit GmbH + Co KG in Meinerzhagen.
Im selben Jahr besuchte ein enger Freund Heinz Welscheit. Mit im Gepäck ein Gegenstand der fortan sein Leben verändern sollte -

 

eine klassische Mosaikmatte auf Gewebe. Bis dato waren alle Mosaiksorten lediglich vorderseitig papierverklebt. Ein Niederländischer Kaufmann jedoch, hat erst kurz zuvor eine geringe Menge des Netz-Mosaikes aus Japan importiert. Sie nannten es fortan "Japanmosaik".

Die Machart hat Heinz Welscheit so gut gefallen, dass er zeitnah einen Brief an die Japanische Botschaft in Bonn verfasste.

 

Er bat um die Herausgabe von japanischen Firmen und Adressen, welche auf den Bereich der Mosaikproduktion spezialisiert waren.
Die Kontaktaufnahme zu den zukünftigen Geschäftspartnern erfolgte per Luftpost. 8 Tage hin und 8 Tage zurück. E-Mail gab es schließlich noch nicht. Die Japaner waren aber immer außerordentlich schnell und flexibel und schickten die ersten Muster und Preise zeitnah zu.
Zusammen mit der Mutter und dem Bruder wurde das gesamte Barvermögen zusammengerafft (etwa 2000 D-Mark) und hiervon die ersten 200m² Japanmosaik erworben. Umgehend wurde die Ware vom Hamburger Hafen nach Meinerzhagen transportiert.

Ein weiterer Freund wartete mit der Idee auf, das Mosaik auf einer "Do it Yourself" Messe in Köln zu präsentieren und als ganze Matte zu verkaufen.
Nach nur einem halben Tag Messe war der gesamte Laden ausverkauft.

Es erfolgte eine weitere Gründung der Firma im Jahre 1962 durch Heinz Anton Welscheit mit dem Schwerpunkt Import & Export für Fliesen, Platten, Mosaike und Zubehör. Der erste große Import von Fernost Mosaik nach Europa.

 

 

1961 - Von der Garagenfirma hin zum ersten Großauftrag


Wie gedacht - so geschehen. Als der Zentraleinkäufer von Karstadt (Herr Fromme) 1961 die Firma für geschäftliche Zwecke aufsuchte und die verschiedenen Blumenhocker sah, war er hellauf begeistert. Er stellte Heinz Welscheit zur Rede und bat um einen Besuch in seiner Firma.

Das die Firma zu dem Zeitpunkt lediglich aus einer Garage, dem Keller und dem Wohnzimmer bei Mutter bestand konnte er nicht ahnen.
Ein Anruf bei Mutter genügte, der Kaffeetisch war gedeckt und so ist Heinz Anton Welscheit mit Herrn Fromme heimwärts gefahren, um ihm die "Produktionsstätte" zu zeigen. Just zog er sein Auftragsbuch aus der Hemdtasche und orderte:
20 Blumenhocker für die kleinen Märkte, 30 Blumenhocker für die mittleren Märkte und 50 Blumenhocker für die großen Märkte.

Da Karstadt zu dem Zeitpunkt über rund 80 Warenhäuser verfügte, konnte sich Heinz Welscheit sehr gut vorstellen, welch schiere Menge er nun zu produzieren hat. Das Auftragsvolumen betrug damals (1961) sagenhafte 20.000 D-Mark.

Zielstrebig und selbstsicher wie er ist, entgegnete er der Frage "Können Sie liefern?" kurz und prägnant mit: "Ich rufe sie an wenn alles fertig ist."

 

 
1960 - Ein Blumenhocker führt Gründung der Firma HuH Welscheit am 1.Mai

Als die Mutter von Heinz und Hans Welscheit im Jahre 1960 den Wunsch eines Blumenhockers hegte, benutzten die beiden Brüder einige Mosaikreste um ihn zu gestalten. Sowohl den Nachbarn als auch den 3 weiteren Schwestern, haben die Mosaiktische so gut gefallen, dass sie ebenfalls ihr eigenes Exemplar verlangten.

Zu dem Zeitpunkt war Heinz Welscheit als Angestellter Industriekaufmann bei einer Firma mit dem Schwerpunkt Haushaltswaren beschäftigt. Sie pflegten Geschäftskontakte zu großen Warenhäusern wie u.a Karstadt.
Da Herrn Welscheit für seine Nebentätigkeit noch eine Vertriebsplattform suchte, nutzte er die Gelegenheit einige Blumenmosaikhocker im Büro seines damaligen Vorgesetzten geschickt zu positionieren. Diese sollten schießlich auch den Einkäufern ins Auge fallen, die die Firma regelmäßig besuchten.

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